Ins rechte Bild gerückt

17.02.2012 11:02 von Philippe Russ

Die dpa-Tochter News Aktuell hat am Ende des vergangenen Jahres eine Onlineumfrage unter Journalisten durchgeführt, bei der über 1'400 Medienvertreter teilgenommen haben.

Im Kern ging es bei der Erhebung um die Fragen: Wie hat sich das Rechercheverhalten verändert? Welches Material möchten Redakteure von Pressestellen und PR-Agenturen zugeliefert bekommen? Und über welche Kanäle beziehen sie ihre Informationen in Zeiten von Social Media?

Das Ergebnis zeigt, dass eine Medienmitteilung mit zusätzlichen Inhalten wie Bildern, Videos oder PDFs für Redakteure mehr Möglichkeiten für eine Berichterstattung bietet. Der Fokus liegt hier besonders auf ansprechendem Bildmaterial, auf das die Journalisten regelmäßig zurückgreifen. Aber auch weiterführende Links und PDFs mit Hintergrundmaterial machen Themen und Meldungen bei den Journalisten interessanter. Dabei gelten E-Mails mit fast 80% als ein besonders wichtiges Recherchetool zur Themenfindung. Somit können per Mail versandte Pressemitteilungen durchaus zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal interessant für einen Journalisten werden. Gerade wenn diese – wie von 85% der Redakteure gewünscht – attraktives Bildmaterial beinhalten und ansprechend aufbereitet sind. Auf Social Media-Dienste wie Facebook, Twitter, Youtube und Google+ greifen 41% der Medienvertreter als Recherchetool zurück.

Quelle und weitere Informationen unter: http://na.cc/Blog_Recherche2012

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